 Liebe Freund:innen der Aufstellungsarbeit,
am Dienstag dieser Woche habe ich an einem Zoom-Meeting der ISCA teilgenommen, der »International Systemic Constellations Association«, die 2006 von Heinrich Breuer, Hunter Beaumont und internationalen Kolleg:innen gegründet wurde und in der uns heute Susanne Höhn vertritt.
Im Zoom dabei waren u. a. Vertreter:innen aus Brasilien, der Türkei, Südafrika, Mexiko, Israel … Aufstellungsarbeit auf der ganzen Welt, in unterschiedlichen Kulturen und lokalen Kontexten. Es war inspirierend und herzöffnend.
Auch bei ISCA wird das Thema »Diversität« – »Diversity« – in allen Facetten verstärkt ins Bewusstsein genommen. ALLE sind wir immer wieder gefordert, uns im Perspektivwechsel zu üben, persönlich, gesellschaftlich, politisch, global. Das wird auch unsere Herausforderung in Uslar sein, wo im März die Konferenz für Mitglieder und Interessierte stattfindet (Thema: Bert Hellinger »Ordnungen der Liebe« und Diversität). Ist es doch für uns als Privilegierte kein Einfaches, zum Beispiel einzugestehen, dass wir unserer Privilegiertheit kaum entkommen können (auch wenn und das manchmal lieber wäre). Und es deshalb umso wichtiger ist, dem »Anderen«, DEN »Anderen« wirklich zu begegnen, Ängste auszuhalten, Widerstände zu integrieren und das zutiefst anzuerkennen, was jenseits von unserem privilegierten Blick wertvoll, von einzigartiger Schönheit und genau als solches auf Augenhöhe zu akzeptieren ist. Und dann ist da noch: das Fernunterrichtsschutzgesetz. Bitte unterschreibt die Petition (ausführliche Information s. unten). Sie ist wichtig für alle Kolleg:innen, die am Bildschirm coachen, unterrichten, beraten, therapieren, begleiten – auch wenn es lediglich als Plan B praktiziert wird. Bitte unterstützt die Initiative, die wir als Mitglied des FWW (Forum Werteorientierung in der Weiterbildung) gerne mit (in die Welt) tragen. Ihr kennt die indigene Weisheit alle: »Gehe hundert Schritte in den Schuhen eines anderen, wenn du ihn verstehen willst.« In diesem Sinne herzlich
Renate Da Rin
|